Offenes
Adventssingen 03.12.2011
Chor
Kronshagen in St. Bonifatius
hinunter
auf die Winterwelt.
Die
zeigt sich dunkel, nass und kalt,
umtost
von Sturm, der voll Gewalt,
durch
Städte, über Märkte fegt,
dabei
so manchen Stand zerlegt,
und
brüllend zeigt uns seine Macht:
Ist
das die Zeit der Vorweihnacht?
Kein
Schnee, der leise rieselnd fällt,
kein
Glockenton schwebt übers Feld,
von
Weihnachtsfrieden keine Spur.
Geschäftigkeit
und Hektik nur!
Kein
Stocken oder Innehalten,
um
die Besinnung zu gestalten.
Kurzum,
der Mensch, er rennt und rennt!
Und
das, das nennen wir Advent?
Das
Englein, das ist schwer geknickt.
Ganz
traurig wendet es den Blick,
will
ob der Menschen Hast verzagen,
da
fällt sein Blick auf Stadt Kronshagen.
Ein
helles Licht bricht dort hervor,
und
mächtig hört man einen Chor,
der
von Weihnacht und von Ankunft singt
und
die Dunkelheit durchdringt.
Dem
Herrn sei Dank, das muss ich sagen,
dass
wir ihn haben, den Chor Kronshagen,
der
uns jedes Jahr beglückt
und
mit dem Gesang verzückt.
Dank
sei der großen Sangesrunde
für
diese schöne Einstimmstunde.
Nicht
nur die Ohren sind geschmeichelt,
nein,
auch die Seele wurd gestreichelt.
Das
Englein ist nun ganz zufrieden
ob
der Einstimmung jetzt hienieden.
Lugt
aus dem Wölkchen noch hervor
und
denkt: „Ist doch ein toller Chor!“
Dann
fliegt es fort, man hört noch weit
seinen
Wunsch für eine gute Vorweihnachtszeit.
Gerd
Straßburger, 03.12.2011