Kiel singt und spielt ...

4. Februar 2012

 

Neujahrsempfang

der Gemeinde Kronshagen am 11. Januar 2012

    

                                  

Fotos: Hauke Hansen

 

Chorreise nach Wien 

vom 4. - 9. August 2011

Auf der "Sissi-Treppe"

Foto: M. Merdingen

Chorreise nach Wien

Fast wäre unsere diesjährige Chorreise  dem Fluglotsenstreik  zum Opfer gefallen. Es wendete sich aber alles zum Guten, und unsere 6-tägige Reise mit 82 Teilnehmern begann um 3 Uhr nach einer schlaflosen Nacht.

Glücklich und gut gelaunt landeten wir früh morgens in Wien. Das typische Wiener Ambiente, das uns zum fantastischen  Frühstück im urgemütlichen Cafe Landtmann erwartete, übertraf die Vorstellungen aller Mitreisenden. Es war einfach köstlich!  

                                                                                                

Noch am Vormittag erhielten wir eine umfangreiche Stadtbesichtigung, nachdem Petrus sofort nach unserer Ankunft  den Nieselregen einstellte!  Das Hundertwasserhaus, der  Stephansdom sowie  ein Stadtrundgang waren bis zum Bezug unserer Zimmer im Hotel Lindner am Schloss Belvedere  unsere Ziele.     

Erschöpft aber froh, doch  in Wien angekommen zu sein,  erwartete uns das Abendessen im Hotel.

Anschließend musste natürlich noch die Wiener-Innenstadt „unsicher“ gemacht werden. Es waren schließlich nur 10 Minuten Fußweg bis zu den Wiener Schmankerln.

Hannelore Knoll

2. Tag, Freitag, 5. August     

Für diesen Tag war morgens die Besichtigung vom Schloss Schönbrunn mit anschließendem Chorauftritt auf der großen Freitreppe geplant.

Vor unserer Reise hatten wir uns ein neues schwarzes T-Shirt mit aufgesticktem Chor-Kronshagen-Emblem zugelegt, das auf Schloss Schönbrunn seinen ersten „Einsatz“ haben sollte. Als wir nach der U-Bahn-Fahrt nun so in langer Formation auf das Schloss zuliefen, konnten wir zum ersten Mal einen  Gesamteindruck bekommen, um zu wissen, dass sich diese Anschaffung wirklich gelohnt hat. Als angemeldete Gruppe mussten wir uns nicht in die superlange Warteschlange einreihen, sondern konnten sofort mit der Besichtigung beginnen. Jeder von uns wurde mit einem Kopfhörer ausgestattet und konnte somit sein eigenes Pensum durchführen.

Bis zum Chorauftritt blieb vielen noch Zeit sich im wunderschönen Park umzusehen.

Im Freien zu singen ist immer eine besondere Herausforderung, aber vor dieser Kulisse, mit Sonne im Gesicht und einem buntgefächerten Programm gaben wir unser Bestes.

Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung. Die Stadt bietet so viele Möglichkeiten, um etwas zu besichtigen…das wurde natürlich von vielen genutzt. Andere haben es sich in einem der vielen Straßencafes gemütlich gemacht und dabei die Vielfalt der „Kaffeebestellmöglichkeiten“ studiert.

Als wir um 17.30 Uhr mit dem Bus zum Heurigen Lokal nach Neustift abfuhren, war uns allen nicht klar, dass dieser Abend sich zu einem besonderen Erlebnis entwickeln würde, den wir mit seiner Fröhlichkeit, Lustigkeit, Ausgelassenheit, der Singfreudigkeit, dem Traumbuffet und dem milden Wetter bis spät in die Nacht nicht so schnell vergessen werden. 

                                                       

Anke Paulus

3. Tag, Samstag, 6. August

Der Tag begann für den Chor gleich nach dem Frühstück recht spannungsreich. Es waren mehrere Sehenswürdigkeiten vorgesehen, die wichtigsten Attraktionen der Hauptstadt der ehemaligen Donaumonarchie.

Mit einem gemütlichen Spaziergang durch die Innenstadt, vorbei am großen Napoleon-Gegner Fürst Schwarzenberg, seinem Palais, vorbei am umgebauten Ursulinenkloster – heute Musikhochschule -, an einem der letzten Mozart-Wohnungen (es gab derer Dutzende), landeten wir am berühmten Stephansdom. Die Wiener nennen ihn manchmal – wenig respektvoll - „Steffel“. Der Dom ist der imposanteste gotische Bau Österreichs, der Südturm mit 136,4 Meter war lange Zeit der Höchste in Mitteleuropa. Auch seine „Pummerin“, die Hauptglocke, bricht viele Rekorde. 1951 gegossen, ist sie die weltweit zweitgrößte freischwingend läutbare Glocke  in einem Kirchturm.  In der Silvesternacht hören ihr die Wiener  andachtsvoll und stolz zu, bevor der obligatorische Donauwalzer erklingt.

Eilig schritten wir weiter zur Staatsoper, wo der Chor eine kompetente Führung bekam. Man hatte das Flair der Musikhauptstadt Wien unverfälscht und direkt erleben können. Prunk und Pracht überall, Geschichte und Geschichtchen um und über den Musiktempel, Ziel touristischer Begierden – und dann das kleine Geschenk an eine Gruppe des Chores: Der Chorleiter outete sich und seine Gesellschaft als durchaus an der Akustik interessierte Zuhörer. Dem freundlichen Bitten, nach einer kurzen Gesangsprobe kam die Opernführerin gerne entgegen. So erschallten die Stimmen aus Kronshagen in den altehrwürdigen Mauern der großen Bühne klangvoll und bewegt. Tja, Staatsopernsänger aus Kronshagen gibt es sicher nicht viele in Schleswig-Holstein.

Als ehemaliger Wiener Student habe ich mir nur einmal – Jahre später - den Wunsch  erfüllen können, eine Rundfahrt in der Innenstadt mit einem Fiaker zu absolvieren. Das war nun die Gelegenheit, die Erinnerungen aufzufrischen! Die beiden Reiseleiterinnen folgten dem Wunsch amüsiert – es wurde nicht bereut. Der Kutscher – ein echter „Weaner“ unterhielt uns mit kurzen Beschreibungen der Denkmäler und würzte sie mit Wiener Humor. 

Noch nicht ganz hungrig aber mit den langen Wegen in den Beinen legten wir eine Pause im Café Demel ein. Traditionsreiche Wiener Konditorei  und Kaffeehaus in einem, konnte man in einer großen Auswahl an leckeren Kuchen und Torten schwelgen. Natürlich wählte ich die K.u.K-Köstlichkeit: eine Esterházy-Torte.

Nun nahte der nächste musikalische Höhepunkt: Die Besichtigung der Karlskirche mit anschließendem Singen.

                                              

Ein Glück, dass unser Hotel auch per Fußmarsch gut zu erreichen war – so konnte man die Pfunde  der reichlichen Ernährung ein wenig zurückdrängen. Nach dem Abendessen - endlich das ersehnte "Wiener Schnitzel", natürlich vom Kalb - kamen für den Chorleiter schwierige Minuten der Erinnerungen: Ein Mozart-Konzert im Goldenen Saal des Musikvereins stand auf dem Programm! Das wohlbekannte Bild am 1. Januar jeden Jahres das über die Bildschirme aller europäischen Länder flimmert – das war der Ort meiner Diplomprüfung 1973 als Dirigent, ausgebildet in der Hochschule Wiens, wo ich ein Klavierkonzert des Hamburgers Johannes Brahms (Ehrenpräsident des Wiener Tonkünstlervereins )  leiten durfte,und damit meine musikalische Zukunft gründete. Nun werden wir eine typisch Wiener Attraktion erleben – mit theatralischen Mitteln werden authentische Momente aus der Zeit Mozarts gezaubert. So geschah es auch: Einzelne Sätze seiner Werke, Opernarien, in galanter Manier, mit dem Humor  des Volkstheaters gewürzt, wurden locker und beschwingt präsentiert. Eine große Schar ausländischer Touristen feierte die Künstler mit kräftigem Applaus. Es war ein unterhaltsamer  – und für mich auch ein etwas nostalgischer Abend, den ich nicht missen möchte.   

                                 

Ein wunderschöner Tag ging mit Entspannung und Erfrischungen am Schwarzenbergplatz zu Ende. Die Musik Mozarts klang in den Ohren noch lange nach, aber der nächste Tag warf seine Schatten voraus – so traten wir den kurzen Weg zum Hotel wieder an und freuten uns auf eine geruhsame Nacht.

Imre Sallay (Chorleiter)

4. Tag, Sonntag, 7. August

Für heute hatten Dagmar und ich einen Ausflug zum Neusiedler See mit Schifffahrt geplant.

Der Tag begann wunderbar warm und sonnig, und eigentlich konnte es losgehen, wenn, ja wenn uns nicht ein Sänger fehlen würde? Verschlafen.....? Und richtig, schnell wecken übers Hoteltelefon, so schnell ist wohl noch keiner von uns in die „Klamotten“ gesprungen. Zwar ohne Frühstück, dafür aber ein großes „Hallo“ im Bus und nun  konnte  es losgehen!

Das Wetter meinte es wirklich gut mit uns, 31° Grad Außentemperatur, das hatten wir in diesem Jahr bis dahin zu Hause noch nicht!

Der See flimmerte in der Sonne und das Schiff wartete schon auf unsere Ankunft. Es gab zum „Anwärmen“ ein Schnäpschen an Bord! – Brauchten wir auch unbedingt!  Die Stimmung stieg und es sollte noch fröhlicher werden. Wir fuhren an Mörbisch vorbei, dort gibt es eine wunderschöne Seebühne, hier finden in den Sommermonaten große Opern- und Operettenaufführungen statt. 

An Deck standen zwei große Grills, auf denen Fleisch und Wurst brutzelten, der gemütliche Zeitvertreib, ungarisch „Mulatság“ (gesprochen Mulatschag) begann. Wir aßen mit Genuss.  Dazu wurde leckeres Brot und ein schmackhafter Salat gereicht. Der kühle Wein erfrischte uns und sorgte für gute Laune!  

                  

Schließlich wurde auch noch ein Geburtstagskind gefeiert!

Auf dem Höhepunkt der fidelen Fahrt wurden zahlreiche Lieder angestimmt!

Zurück am Anleger waren alle so erhitzt, dass einige sofort die Beine im Wasser kühlen mussten.          

                                                           

Ein Sänger schlich sich zu einer Stelle des Sees die niemand einsehen konnte, - auch wir nicht! -, so dass er zur „dressfreien“ Abkühlung in die Fluten sprang!                                                                                                  

Abends  fuhren wir nach einer kleinen Erholungspause  mit der U-Bahn zum Prater, um dort mit dem legendären Riesenrad aus dem Jahre 1897 zu fahren. Auch hier stimmten wir in einer Gondel unsere Wiener Lieder an. Zu diesem Zeitpunkt schickte Petrus  uns eine kleine Abkühlung. Das tat unserer tollen Stimmung keinen Abbruch. Vier  Mutige stiegen  in das größte Kettenkarussell der Welt, den  117m hohen Praterturm! Für Dagmar das Ereignis dieser Wienfahrt.  

                                    

Mit einer fleischigen „Stelze“ ( gegrillte Haxe), dazu süffiges Bier, beendeten wir den Tag in fröhlicher Runde.

Hannelore Knoll

5. Tag, Montag, 8. August

Eigentlich war es gar nicht so schlimm, dass die Sonne sich heute versteckte und Petrus sogar zeitweilig die Himmelsschleusen öffnete. Auf dem Programm stand nämlich die Besichtigung der Seegrotte Hinterbrühl und da waren Anorak und feste Schuhe ohnehin angesagt.

Wir durchwanderten den 450m langen Eingangsstollen und erfuhren viel Interessantes über die Entstehung des alten Gipsbergwerkes und die schwierigen Arbeitsbedingungen im 19. Jahrhundert.

Vorbei an diversen Grotten, die alle durch den Gipsabbau entstanden sind, gelangten wir schließlich in 60 m Tiefe an den größten unterirdischen See Europas. Die lautlose Fahrt über die von Unterwasserlampen geheimnisvoll erleuchtete Wasserfläche war ein besonderes Erlebnis.

                                                     

Und welcher Chor hat schon die Gelegenheit, in einer Felsgrotte, viele Meter unter Tage, das "Ave Verum" von Mozart zu singen!

Im Hotel Höldrichsmühle erwartete uns später eine leckere Kaffeejause und nachdem wir uns mit Schuberttorte und einem großen Braunen gestärkt hatten, ging es zurück nach Wien, wo der Tag mit dem Abschiedsessen im Restaurant „Salm-Bräu“ ausklang.  

 

                            

                                                                                                                        

Jutta Roth

6. Tag, Dienstag, 9. August

Nach abwechslungsreichem Programm für Leib und Seele musste es auch wieder nach Hause gehen. Das hieß, Koffer packen, noch einmal das reichhaltige Frühstücksbuffet genießen und -  ja was nun?

Treffzeit am Bus war 12.00 Uhr, es hieß, die 2-3 Stunden sinnvoll zu nutzen.

Für mich hatte ich noch einen wichtigen Punkt aufgehoben, wollte ich doch in Wien eine der guten Süßspeisen Kaiserschmarrn oder Palatschinken gegessen haben. Natürlich hätte sich an der einen oder anderen Lokalität schon die Möglichkeit ergeben, ich hatte jedoch einen Insidertipp von einem Chorbruder, der restlos begeistert war.  Es sollte ein Kaiserschmarrn im Palatschinkenpfandl sein (http://www.palatschinkenpfandl.at). Zu dritt machten wir uns also einmal mehr auf den inzwischen wohlbekannten Weg durch den 1. Bezirk am Stephansdom vorbei zur Köllnerhofgasse – diese war allerdings neu für uns. Wir hatten einen wunderbaren Platz auf der zu einer Sackgasse aufgebauten Außenterrasse und konnten die genau dort von 10 bis 11 Uhr hineinscheinende sommerliche Morgensonne genießen und  voller Vorfreude  den bestellten Palatschinken, Kaiserschmarrn und den letzten „großen Braunen“ erwarten.  

                                                                  

Das war ein wunderbarer und adäquater Abschluss der tollen Chorfahrt, wir mussten uns zuletzt doch noch ein wenig sputen, um pünktlich zur Abfahrtzeit am Bus zu sein. Da sich der schwebende Fluglotsenstreik in Luft aufgelöst hatte, stand einer entspannten Heimreise nichts im Wege. Der kurzweilige Flug wie auch die Busfahrt zurück zum Bürgerhaus war noch geprägt von vielen anregenden gemeinsamen Erlebnissen. Diese besondere Atmosphäre wurde auch von den uns abholenden Lieben wahrgenommen.

Für mich war es meine erste Chorreise, eine wunderbare Fahrt, perfekt mit viel Enthusiasmus und routinierter Weitsicht von unseren lieben Damen des Reiseausschusses organisiert. Es  besteht eine schöne Tradition, alle zwei Jahre eine solche zu planen.  Dies ist mit einem großen Aufwand verbunden und wir Teilhabenden können nur DANKE sagen.

Die Zeit nach einer Chorreise ist die Zeit vor einer Chorreise, bald schon wird das nächste Ziel ausgeguckt werden.

Dr. Bertram Wittrin

                                                           

                                                                                                        Foto: T. Müller

 

 

 

Besuch des MännerchoresTeutonia aus Mannheim-Feudenheim

im Mai 2011

                   

 

                                                                                                                             Fotos: Paul Bressau

 

 

 

                                    Singen anlässlich "Neumünster singt und spielt" am 12. März 2011

                       

                                                                        

                                                                                                             Fotos: Michael Ermel

       

 

 

 

 

 

Singen anlässlich des Neujahrsempfanges der Gemeinde am 12. Januar 2011

im Bürgerhaus Kronshagen

          

2 Fotos: Gemeinde Kronshagen

                         

Foto: Thorsten Müller

 

 

 

Konzert

am 25. September 2010 im Bürgerhaus Kronshagen

  

Foto: H-J. Knoll

 

Kieler Nachrichten vom 27. September 2010

   

 

 

 

        

 

 

       Auftritt zum 100-jährigen Bestehen des Chores "A Cappella Itzehoe"

29. Mai 2010

          

 

                                                    

            

 

 

     Europa-Konzert in der Petruskirche am 4. Mai 2010

 

 

     

Foto: H. Trube

 

 

 

Neujahrsempfang der Gemeinde Kronshagen 

am 13. Januar 2010 im Bürgerhaus Kronshagen

     

  

 

Fotos: Torsten Müller

 

Adventskonzert St. Bonifatiuskirche

5. Dezember 2009

Foto: Heidemann

 

 

 

90 Jahre Chor Kronshagen

Am 26. September 2009 feierte der Chor Kronshagen mit einem Jubiläumskonzert im Bürgerhaus Kronshagen seinen 90. Geburtstag.

Die Leitung des Konzertabends hatte Chordirektor Imre Sallay.

                    

                                   Foto: H. Hansen

Der „Gesangverein Kronshagen und Umgebung" wurde 1919 als Männerchor gegründet. 50 Jahre später - 1969 - kamen die Damen hinzu.

400 Konzertbesucher waren begeistert von dem abwechslungsreichen Programm.

Das Programm war als eine Zeitreise aufgebaut. Als Erstes sangen die Männer "Aus der Traube in die Tonne". Es folgten aus der Zeit (1969–1981) des Chorleiters Günter Schrape die Lieder „Andulka" und „Griechischer Wein" von Udo Jürgens.

Von 1981 bis 2001 leitete Claus Merdingen den Gesangverein Kronshagen. Die Sängerinnen und Sänger würdigten diese Zeit mit den Beiträgen: „Warnung" von W. A. Mozart, "Memory" aus dem Musical Cats und einem Schlager-Medley aus den 50-er und 60-er Jahren, das Claus Merdingen für den Chor bearbeitet hatte.

Seit 2001 ist Imre Sallay musikalischer Leiter des Chores Kronshagen. Der Chor begann diesen Zeitabschnitt mit den Variationen nach Schuberts Melodie „Die launige Forelle" von Franz Schöggl. Der Zigeunerchor aus der Oper "Der Troubadour" von G. Verdi begeisterte die Zuhörer ebenso wie „ Oh, Champs Élyseé", "Thank You For The Music" oder "Can You Feel The Love Tonight". Die Arrangements wurden von Imre Sallay für den Chor Kronshagen geschrieben.

Das Akkordeon-Orchester als Gast des Abends bot unter der Leitung von Karsten Schnack ein Programm, das die Zuhörer begeisterte und zum Mitsingen einlud.

Nach dem Konzert feierte der Chor mit den Ehrengästen, den fördernden Mitgliedern und dem Akkordeon-Orchester seinen 90. Geburtstag und das erfolgreiche Konzert mit einem reichhaltigen Büfett, gestiftet von den Mitgliedern des Chores.

Die Mitglieder des Chores Kronshagen Margot Beck, Susanne Cellmer und Axel von Bleßingh wurden für 40 Jahre Singen im Chor mit der Ehrenurkunde und der goldenen Brosche des Sängerbundes Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Die Ehrung nahm Frau Grapentien, Geschäftsführerin des SSH, vor.    

Annemagret Kühntopf

                

                 Foto: v.Scheven                                                                                                     Foto: H. Hansen

 

 

 

                                               Chorreise nach Heidelberg 2009

„Neue Chorfreundschaft voll Sangesfreude besiegelt“

Überschrift aus der Mannheimer Zeitung

Mit 64 Sängerinnen und Sängern besuchte der Chor Kronshagen auf seiner 10. Chorreise die Stadt Heidelberg.

Schon vor einem Jahr wurde mit dem Gesangverein Teutonia von 1862 aus Mannheim-Feudenheim mehr oder weniger „zufällig“ durch das Internet Kontakt aufgenommen. Es war ein „Glücksgriff“! So unterstützten uns die Teutonen bei der Auswahl der Tagestouren und einige Sänger begleiteten uns bei unseren Ausflügen zum Heidelberger Schloss, nach Speyer - wo der Chor im Dom zu Speyer das „Ave verum“ von Mozart singen durfte -, Schwetzingen mit dem Schlosspark, zum Hambacher Schloss - „Wiege der Deutschen Demokratie“ -, hier wurde spontan das „Deutschlandlied“ gesungen. Wir besuchten das Riesenfass in Bad Dürkheim, der Luisenpark mit dem Teehaus in Mannheim durften nicht fehlen. Beim gemütlichen Gondeln wurden wir von hungrigen Schwärmen von Karpfen begleitet, die gierig ihre Mäuler aus dem Wasser streckten.

                                                      

                 

Sympathie und Begeisterung prägten die Begegnung mit dem Männerchor Teutonia bei einem gemeinsamen Liederabend in  der Kulturhalle in Feudenheim vor 200 Besuchern. Der Chor Kronshagen, unter der Leitung seines Chorleiters Imre Sallay,  begeisterte das Publikum und den Gastchor durch sein vielfältiges Programm. Die Konzertbesucher dankten es mit lang anhaltendem Applaus und herzlichen Komplimenten.

Bei einem abschließenden gemütlichen Beisammensein nach dem Konzert bedankte sich unsere Vorsitzende Annemagret Kühntopf für die herzliche Gastfreundschaft, verteilte die mitgebrachten „Kieler Sprotten“ und lud die Teutonen zu einem Gegenbesuch nach Kronshagen ein.

Hannelore Knoll 
                                        

                        

                                                          Foto: Torsten  Müller

 

 

Kronshagen-Schau 2008

Auf der Kronshagenschau am 31. Mai u. 1. Juni 2008 präsentierte sich der Chor
wieder mit einem eigenen Stand. Unser Ziel war : " Mitglieder zu werben".
Aktive Sängerinnen und Sänger und fördernde Mitglieder sind herzlich willkommen.
Wenn Sie im Chor mitsingen möchten, kommen Sie zu einer "Schnupperchorprobe".
Wir üben jeden Dienstag von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr im Bürgerhaus Kronshagen.
Auch als förderndes Mitglied nehmen Sie am Vereinsleben teil.
Sollten Sie Fragen haben, rufen Sie bitte die Vorsitzende A. Kühntopf an: Telefon: 0431-54 95 26.
Wir hoffen, dass wir durch unsere Informationen (Bilder, Filme und persönliche Gespräche) auch viele neue Besucher für unsere nächsten Konzerte gewinnen konnten.

 

Imre Sallay erhält Auszeichnung bei "Kiel singt und spielt"

Bei der Veranstaltung "Kiel singt und spielt für Kiel" wurde unser Chorleiter, Herr Imre Sallay, für seine zehnjährige Tätigkeit im Leitungsteam und seine besonderen Verdienste auf der Veranstaltung am 2. Februar 2008 mit der "Goldenen Stimmgabel" ausgezeichnet. Der Chor Kronshagen nahm zum 39. Mal an dieser Veranstaltung teil.

(Foto: Thomas Eisenkrätzer)

Chorfestival und Wettbewerb des S-SH am 9.9.07 in Salzau

Unser Chor nahm beim Chorfestival des Sängerbundes Schleswig-Holstein in Schloss Salzau am Wettbewerb teil. Wir haben in der mittleren Kategorie "Gemischte Chöre" lt. Urkunde das Prädikat "mit sehr gutem Erfolg teilgenommen" erreicht.

In dieser Kategorie gab es keinen Sieger. Kein Chor erreichte die magische Punktzahl 23, für die es das Prädikat "Hervorragender Erfolg" gab, und somit den 1. Platz. Wir wurden Gruppenbester und lagen nur wenige Zehntel unter dieser Punktzahl.

Unser Dank gilt unserem Chorleiter Herrn Imre Sallay.

 

Die Chorreise nach Dresden mit Auftritt in der Frauenkirche im August 2007

Im August startete der Chor Kronshagen zu seiner Chorreise nach Dresden. Auf dem Programm standen: Stadtführung im historischen Stadtzentrum Dresdens, Besuch des "Historischen Grünen Gewölbes", Besichtigung der Meißener Porzellanmanufaktur, Schloss Moritzburg und Schloss Pillnitz und eine wunderschöne Spreewaldkahnfahrt.

Wir gaben ein Konzert im Kurpark von Bad Schandau mit dem Chor "Neuer Liederkranz", der von Herrn Gottfried Hauser geleitet wird. Auf unserem Programm standen z.B. die "Warnung" von Mozart, "Topfen der Zigeuner kaut" von Zoltan Kodaly und "Thank you for the music" von Abba. Die beiden Chöre sangen unter der Leitung unseres Dirigenten, Herrn Sallay, gemeinsam drei Lieder. Am letzten Tag erlebten wir einen Höhepunkt unserer Reise. Wir sangen am Abend vor der Orgel-Andacht in der voll besetzten Frauenkirche das "Ave verum corpus" von Mozart. Dieser Auftritt war für uns etwas ganz Besonderes, ein sehr bewegender Augenblick.

    

Wir bedanken uns bei Hannelore Knoll und Dagmar Leisner. Es war wieder eine tolle Reise, die sie für uns ausgearbeitet hatten. Unterstützt wurden sie bei der Planung vom Ehrenvorsitzenden des Polizeichores Dresden, Herrn Hoja. Ohne diese Unterstützung wäre das Singen in der Frauenkirche ein Wunschtraum geblieben.

 

Chorreise nach Königsfeld im Schwarzwald im Sommer 2005

Es gab 2 Auftritte im Rahmen der "Königsfelder Märchentage" im Haus des Kurgastes und in der Albert-Schweitzer-Klinik. Zu einem weiteren Auftritt kam es gemeinsam mit dem Kehler Männerchor "Liederhalle" in der Kehler Stadthalle.
Zum Programm gehörten z. B. "La Mer" von Charles Trenet, die Variationen auf die Schubertsche Forelle und als Gruß aus dem hohen Norden "Herrn Pastor sin Koh".
Nebenbei wurde ein kurzweiliges Reiseprogramm durchgeführt, das unter anderem an die Triberger und die Schaffhausener Wasserfälle, nach Straßburg und nach Donaueschingen führte. Auch die Zubereitung einer Schwarzwälder Kirschtorte wurde beobachtet. Das Bild zeigt den Chor vor der größten Kuckucksuhr der Welt in Triberg.


Die Chorreise nach Budapest !

Unser Chorleiter Imre Sallay, gebürtiger Ungar, ermöglichte den 91 Sängerinnen und Sängern durch Kontakte in seine Heimatstadt Budapest eine erlebnisreiche Konzertreise in die Donau-Republik. Vor vier Jahren hatte der Chor bereits eine Konzertreise nach Prag unternommen. Doch Vereinsvorsitzender Johannes Hülsbeck ist von der jetzigen Reise überzeugt: "Budapest war das Highlight." Noch auf der Hinfahrt im Zug wurde von Abteil zu Abteil an der ungarischen Aussprache sowie an Melodie und Rhythmus gefeilt, damit die Kronshagener bei der Begegnung mit den beiden Gastgeber-Chören auch Kompositionen in deren Landessprache singen konnten. Dazu gab es gleich am zweiten Tag ihres Aufenthaltes in Budapest Gelegenheit, als sie bei der Selbstverwaltung der deutschen Minderheit im 9. Bezirk zu Gast waren. "Dort leben noch etwa 1000 Deutschstämmige, die ihre Traditionen pflegen und heute sogar vom Staat gefördert werden", sagt Sallay, der in Kiel auch Vorsitzender der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft ist. Der Chorleiter, der bis 1970 in Budapest gelebt hat, ist in seiner Heimat nicht vergessen. Erst vor kurzem spielte er dort als Dirigent mit dem Rundfunk-Orchester eine CD ein. Über dessen Leiterin war auch das gemeinsame Konzert mit dem Chor "Phönix" eingefädelt worden, mit dem die Kronshagener zusammen auf Ungarisch das Abendlied von Zoltán Kodály sangen. Noch intensiver erlebten die Sängerinnen und Sänger das zweite Konzert - diesmal mit dem Makláry-Chor - in der Kirche des Dorfes Perbál. Hannelore Knoll, die die Reise mit Dagmar Leisner vorbereitet hatte, war tief berührt, als eine ältere Frau nach dem Konzert in der Kirche weinte: "Sie kannte alle Lieder wie die Forelle noch von früher." Nach dem gemeinsamen Singen bereitete man den Kronshagenern einen fürstlichen Empfang im Kulturhaus.